Weltgebetstag
März 2010
Freitag, 5. März 2010, 19.00 Uhr, Kath. Kirche, Guthirt in Ostermundigen
"Alles was Odem hat, lobe den Herrn". Dies ist der Titel der Liturgie aus Kamerun für den Weltgebetstag vom Freitag, 5.März 2010. Die WGT-Frauen aus Kamerun erinnern uns daran, dass wir leben, solange wir atmen und Gott preisen können für alles, was er uns schenkt, selbst für die Schwierigkeiten, denen wir begegnen. Sie haben den Satz des Apostels Paulus verinnerlicht, der sagt: "Nichts kann uns trennen von der Liebe Gottes" "Während einiger Jahren war Kamerun als das korrupteste Land der Welt bekannt. Noch heute steht es in den obersten Rängen der entsprechenden Liste! In Kamerun und in Afrika wird nicht gejammert. Die Menschen können sich aus tiefstem Herzen freuen – trotz aller Probleme! Sie fühlen sich geborgen in der Liebe Gottes. Davon wollen sie am Weltgebetstag der ganzen Welt erzählen und alle hinein nehmen in einen Freudentanz zum Lob Gottes." (aus "reformiert", Februar 2010)
Lied des Monats
März 2010
Nr. 98, Rubrik "Gottesdienst feiern - Gebet"
"Wenn die Last der Welt dir zu schaffen macht, hört er dein Gebet. Wenn dich Furcht befällt vor der langen Nacht, hört er dein Gebet. Wenn du kraftlos bist und verzweifelt weinst, hört er dein Gebet. Wenn du ängstlich bist und dich selbst verneinst, hört er dein Gebet. Wenn die Menschheit vor ihrem Ende steht, hört er dein Gebet. Wenn die Sonne sinkt und die Welt vergeht, hört er dein Gebet." >>>
Die Stille
Februar 2010
Zu einem Einsiedler kamen eines Tages Menschen. Sie fragten ihn: "Welchen Sinn sieht du in deinem Leben der Stille?"
Er war gerade mit dem Schöpfen von Wasser beschäftigt, aus einer tiefen Zisterne. Er überlegte. Er sprach: "Schaut in die Zisterne. Was seht ihr?"
Die Besucher blickten in die tiefe Zisterne: "Wir sehen nichts." Nach einer Weile forderte der Einsiedler die Leute wieder auf: "Schaut in die Zisterne. Was seht ihr?" Sie blickten hinunter und sagten: "Jetzt sehen wir uns selbst!"
Der Einsiedler sprach: "Als ich vorhin Wasser schöpfte, war das Wasser unruhig, und ihr konntet nichts sehen. Jetz ist das Wasser ruhig, und man sieht sich selber. Das ist die Erfahrung der Stille."
Parabel



